Clusterkonferenz 2026: Cluster-Vernetzungspreis zeichnet starke Kooperationen für den Wirtschaftsstandort Österreich aus
Von links nach rechts: Claus Zeppelzauer, Florian Kamleitner, Mariella Masselink, Florian Frauscher. Foto: BMWET/Kriebel
Im Rahmen der diesjährigen Cluster-Jahreskonferenz des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) wurden die Cluster-Vernetzungspreise 2026 vergeben. Mit der Auszeichnung würdigt das BMWET herausragende Kooperationsprojekte, die durch Vernetzung von Clustern, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern innovative Lösungen hervorbringen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich stärken.
Die Cluster-Jahreskonferenz 2026 stand unter dem Motto "Cluster und die Industriestrategie Österreich 2035: Mit smarten Clustern die Zukunft gestalten". Vertreterinnen und Vertreter aus Clustern, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Förderorganisationen und öffentlichen Institutionen diskutierten aktuelle Herausforderungen und Chancen für die industrielle Transformation, Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung und die Umsetzung der Industriestrategie.
Die Konferenz wurde durch Florian Frauscher, Sektionschef für Wirtschaftsstandort, Innovation und Internationalisierung im BMWET eröffnet. Er hob die Bedeutung von Clustern als Schlüsselpartner der industriellen Transformation hervor.
Als Keynote Speakerin machte Mariella Masselink, Leiterin der Abteilung "Industrial Forum, Alliances and Clusters" in der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, auch auf die europäischen Unterstützungsangebote aufmerksam, während Prof. Sebastian Schlund von der TU Wien referierte, wie Schlüsseltechnologien die Produktion transformieren.
Auszeichnung für erfolgreiche Zusammenarbeit
Die Siegerprojekte des Cluster-Vernetzungspreises zeigen exemplarisch, wie Kooperationen über Organisations- und Branchengrenzen hinweg Innovation und neue Wertschöpfung ermöglichen.
Die Preise wurden von Sektionschef Florian Frauscher verliehen. Neben den drei Hauptpreisen wurde aufgrund der hohen Qualität der Einreichungen zusätzlich ein Impulspreis für einen besonders innovativen Vernetzungsansatz vergeben, sowie sieben weitere nominiert.
Clusterorganisationen spielen eine zentrale Rolle bei der Vernetzung von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Förderstellen. Gerade in Zeiten rascher technologischer Entwicklungen und steigender globaler Herausforderungen helfen sie dabei, Kompetenzen zu bündeln, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Die ausgezeichneten Projekte
1. Platz: Netzwerkaufbau Bioeconomy Austria (Plattform für Green Transformation & Bioökonomie)
2. Platz: SILICON ALPS European Cross-Cluster Project-Hub (Silicon Alps Cluster GmbH)
3.Platz: New Energy for Industry – NEFI (Cleantech-Cluster OÖ)
Impulspreis:
Food Masterclass (Styrian Food Hub powered by SFG)
Nominiert:
- Standortstrategie "Wissenscampus Kuchl - Geballte Holzkompetenz" (Holzcluster Salzburg / proHolz Salzburg)
- HI2 Valley Austria (WIVA P&G)
- Innovationslabor Green Energy Lab (Forschungsinitiative Green Energy Lab)
- BIC x EDIH – Der "Missing-Link" (Building Innovation Cluster @Business Upper Austria)
- Crossborder Startup Point (Business Upper Austria GmbH - Softwarepark Hagenberg)
- Mission Klimaziele (ecoplus Mechatronik-Cluster)
- IMPACT-sXR (ecoplus Mechatronik-Cluster)
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