Außenwirtschaft
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Direktinvestitionen
Österreichs Direktinvestitionen im Jahr 2020 (PDF, 601 KB)
Österreichs Direktinvestitionen trugen 2024 mit einem positiven Saldo von 1,4 Milliarden Euro zur Kapitalbilanz bei. Die österreichischen Auslandsinvestitionen beliefen sich auf 10,0 Milliarden Euro, die Investitionen aus dem Ausland nach Österreich auf 8,6 Milliarden Euro. Der Bestand der österreichischen Direktinvestitionen im Ausland erreichte Ende 2024 mit 280 Milliarden Euro einen historischen Höchststand. Die höchsten aktiven Investitionen entfielen auf das Finanz- und Versicherungswesen, während auf der passiven Seite das Grundstücks- und Wohnungswesen dominierte. Trotz global rückläufiger Investitionsflüsse verzeichnete Österreich einen Zuwachs bei den Direktinvestitionen. Bewertungseffekte spielten dabei eine untergeordnete Rolle, das Wachstum basierte vor allem auf realen Transaktionen.
Direktinvestitionen in den Ost-, Süd- und Mittelosteuropäischen Ländern 2020 (PDF, 728 KB)
Die gesamten Direktinvestitionsflüsse in die Ost-, Süd- und Mitteleuropäischen Länder brachen 2020 um 51 Prozent ein, nachdem sie 2019 um 24 Prozent angestiegen waren. Die höchsten Zuflüsse meldete Polen.
Der Direktinvestitionsbestand erreichte 1.228 Milliarden Euro, das entspricht einem Rückgang von 6 Prozent gegenüber 2019. Die höchsten Kapitalbestände liegen in Russland, vor Polen und Tschechien. Den größten Bestand pro Kopf hält 2020 Estland. Bei den Beständen in Prozent des BIP liegt Montenegro an der Spitze.
Leistungsbilanz und Dienstleistungshandel
Österreichs Leistungsbilanz 2020 (PDF, 206 KB)
Österreich erzielte im Jahr 2024 einen Leistungsbilanzüberschuss von 11,7 Milliarden Euro bzw. 2,4 Prozent des BIP. Dies resultierte aus positiven Salden im Güterhandel und stabilen Einkünften im Tourismus.
Die Exporte sanken um 4,1 Prozent auf 189,5 Milliarden Euro, die Importe um 6,2 Prozent auf 181,6 Milliarden Euro. Reiseverkehrseinnahmen betrugen 24,3 Milliarden Euro und führten zu einem Einkommensüberschuss von 8,6 Milliarden Euro.
Österreichs Finanzaktiva im Ausland erreichten 1.190 Milliarden Euro, die Verbindlichkeiten lagen bei 1.073 Milliarden Euro, was ein Nettovermögen von +117 Milliarden Euro ergab.
Österreichs Dienstleistungshandel 2020 (PDF, 436 KB)
Österreichs Dienstleistungsexporte stiegen im Jahr 2024 um 6,2 Prozent auf 87,9 Milliarden Euro, die Importe um 4,6 Prozent auf 73,6 Milliarden Euro. Daraus ergab sich ein Überschuss von 14,3 Milliarden Euro. Die Exportquote lag bei 16,5 Prozent des BIP, die Importquote bei 13,8 Prozent. Wichtige Impulse kamen aus unternehmensbezogenen Dienstleistungen mit 22,8 Milliarden Euro sowie aus IT- und Informationsdiensten mit 10,8 Milliarden Euro. Der Reiseverkehr trug 21,3 Milliarden Euro zum Überschuss bei.
Warenverkehr
Warenverkehr aktuell - Mai 2025 (PDF, 124 KB)
Laut den von Statistik Austria veröffentlichten nominellen Außenhandelszahlen sanken die Exporte im Mai (15,2 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahr um -1,6 Prozent. Die Importe (15,9 Milliarden Euro) nahmen im Mai hingegen leicht zu (+0,9 Prozent). Das Handelsbilanzdefizit beträgt 764 Millionen Euro.
Warenverkehr - Jahresdaten 2024 (PDF, 127 KB)
Laut den von der Statistik Austria veröffentlichten endgültigen Daten für das Jahr 2024 betrugen die Exporte 191,2 Milliarden Euro und lagen damit um 4,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Importe verzeichneten eine Abnahme von 6,8 Prozent auf 189,0 Milliarden Euro. Daraus ergibt sich ein Handelsbilanzüberschuss von 2,2 Milliarden Euro – im Gegensatz zum Vorjahresdefizit von 2,0 Milliarden Euro.
Warenverkehr nach Bundesländern 1. Halbjahr 2023 (PDF, 314 KB)
Die von der Statistik Austria veröffentlichten Daten für das 1. Halbjahr 2023 zeigen, dass sieben der neun österreichischen Bundesländer teilweise deutliche Zuwächse in ihren Exporten aufwiesen. Wien verzeichnete die größte relative Steigerung, während das Burgenland und Vorarlberg Rückgänge verzeichneten. In fünf Bundesländern gingen die Importe jedoch moderat bis deutlich zurück, wobei das Burgenland den stärksten Rückgang sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten aufwies.
Weiterführende Informationen
Außenwirtschaftlichen Studien siehe Publikationen - Außenwirtschaftliche Studien
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Handels- sowie wettbewerbspolitische Analysen und Strategien: AWFakten@bmwet.gv.at