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BMWET, WKÖ und IV fördern Empowerment, Sichtbarkeit und fundierte Weiterbildung für Frauen auf dem Weg in die Führungsebene Diplomverleihung für 28. Durchgang von erfolgreichem Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen"

Eine gezielte Förderung von Frauen auf ihrem Weg an die Spitze ist angesichts der nach wie vor bestehenden Unterrepräsentation von qualifizierten Frauen in Management- und Aufsichtsratspositionen besonders wichtig. Darum stärken BMWET, WKO und IV mit dem Programm "Zukunft.Frauen" Frauen mit Führungspotenzial. Mit fundierten fachlichen Weiterbildungen und Unterstützung beim Aufbau eines Netzwerkes werden weibliche Führungskräfte unmittelbar auf ihrem Weg begleitet und gefördert.

"Mit dem Programm 'Zukunft.Frauen' verbindet mich eine lange Geschichte, war ich doch vor 16 Jahren Teil des Gründerinnen-Teams. Die Intention war gestern wie heute dieselbe: Frauen gezielt auf Führungspositionen vorzubereiten und sichtbarer zu machen. Denn weibliche Führung ist keine nette Ergänzung. Sie ist ein Standortfaktor. Die Förderung und Gleichstellung von Frauen sind mir darum seit langem ein persönliches Herzensanliegen – denn auch wenn in den vergangenen Jahren bereits einiges erreicht wurde, sind wir noch nicht dort, wo wir hinwollen. Das Thema verdient weiterhin unsere volle Aufmerksamkeit, und ich werde mich mit Nachdruck dafür einsetzen", betont Staatssekretärin Elisabeth Zehetner anlässlich der Diplomübergabe an die Absolventinnen des 28. Durchgangs des Führungskräfteprogramms im Wirtschaftsministerium.

Studien zeigen, dass Unternehmen mit Frauen in Führungspositionen erfolgreicher und widerstandsfähiger sind. Dennoch sind Frauen in Spitzenpositionen nach wie vor unterrepräsentiert. "Der Frauenanteil in den Vorständen börsennotierter Unternehmen liegt in Österreich weiterhin bei unter 10 Prozent. Und nur rund 40 Prozent der Startups werden von Frauen oder gemischten Teams gegründet. Diese Zahlen zeigen nicht mangelnde Kompetenz. Das Problem sind oft fehlende Sichtbarkeit, alte Rollenbilder und Strukturen, die noch immer nicht für alle gleich funktionieren. Gerade deshalb setzen wir uns als Wirtschaftsministerium aktiv dafür ein, die Arbeitswelt diverser und inklusiver zu gestalten. Mit unserer Initiative 'Zukunft.Frauen' unterstützen wir gezielt qualifizierte Frauen auf ihrem Weg in verantwortungsvolle Führungspositionen – weil Chancengleichheit kein Ziel, sondern eine Voraussetzung für eine starke und zukunftsfähige Wirtschaft ist", so Zehetner. "Ich gratuliere allen Absolventinnen von 'Zukunft.Frauen' herzlich zum Abschluss und bin überzeugt, dass sie nicht nur selbst Topjobs erobern werden, sondern auch die nächste Generation starker Frauen auf ihrem Weg unterstützen."

WKO-Präsidentin Martha Schultz: Frauen in Führungspositionen als Erfolgsfaktor für die Wirtschaft

"Die gezielte Stärkung von Frauen in Führungspositionen ist ein wesentlicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Das Führungskräfteprogramm Zukunft.Frauen unterstützt qualifizierte Frauen auf ihrem Weg ins Top-Management, in Vorstände und Aufsichtsgremien durch gezielte Weiterbildung, ein starkes Netzwerk und erhöhte Sichtbarkeit. Die gemeinsame Erfolgsinitiative verfolgt das klare Ziel, den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen nachhaltig zu erhöhen.
Die Absolventinnen von Zukunft.Frauen bringen fachliche Expertise, Führungsstärke und neue Perspektiven in zentrale Entscheidungsprozesse ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsorientierte und leistungsfähige Wirtschaft in Österreich. Mit jedem Durchgang wächst zudem ein starkes Netzwerk qualifizierter Frauen, das über Branchen hinweg wirkt und Impulse für moderne Führungsstrukturen setzt. Ich gratuliere allen Absolventinnen des 28. Durchgangs sehr herzlich zum erfolgreichen Abschluss von Zukunft.Frauen. Als Vorbilder und Wegbereiterinnen leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine vielfältigere, innovative und zukunftsorientierte Wirtschaft", betont Martha Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich.

IV-Bereichsleiterin Gudrun Feucht über "Zukunft.Frauen" als Möglichkeit zur Potentialentfaltung

"Für die Industriellenvereinigung (IV) ist Diversität ein wesentlicher Treiber für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Unterschiedlich besetzte Führungsteams treffen nachweislich bessere und nachhaltigere Entscheidungen, da sie verschiedene Perspektiven, Erfahrungen und Führungsansätze vereinen. Mit dem Führungskräfteprogramm Zukunft.Frauen werden qualifizierte Frauen gestärkt, sichtbar gemacht und auf ihrem Weg in Führungs- und Entscheidungspositionen begleitet. Es geht dabei nicht nur um den Aspekt der Weiterbildung, sondern um Vernetzung und das Bilden von Allianzen: Frauen, die Verantwortung tragen und diese gerne übernehmen, müssen ihre Potenziale voll entfalten können.
In den vergangenen Jahren wurden wichtige Fortschritte erzielt, an die es nun anzuknüpfen gilt. Gleichzeitig zeigt sich deutlich, dass Gleichstellung kein Selbstläufer ist, sondern kontinuierliches Engagement, gezielte Fördermaßnahmen und starke Netzwerke erfordert. Gerade diese Netzwerke spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Sichtbarkeit zu erhöhen und Karrieren zu ermöglichen.
Angesichts des anhaltenden Fachkräftebedarfs kann es sich Österreichs Wirtschaft nicht leisten, auf die Kompetenzen und Innovationskraft von Frauen zu verzichten. Vielfalt in Führungspositionen ist daher kein Selbstzweck, sondern eine entscheidende Voraussetzung für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftlichen Fortschritt. Programme wie Zukunft.Frauen leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag, indem sie Frauen stärken, als Vorbilder sichtbar machen und neue Impulse für eine moderne und chancengerechte Arbeitswelt setzen", unterstreicht IV-Bereichsleiterin Gudrun Feucht.

Über das Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen"

Das Förderprogramm "Zukunft.Frauen" ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus, der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Industriellenvereinigung (IV) und startete erstmals im September 2010. Es ist ein gelungener Mix aus Workshops, Netzwerkaufbau, Mentoring-Programmen und zahlreichen Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und gibt den Absolventinnen das nötige Rüstzeug für ihre herausfordernden Aufgabenbereiche.

"Zukunft.Frauen" wurde in nunmehr 28 Durchgängen von 637 Frauen erfolgreich absolviert. Den 28. Durchgang haben 25 Absolventinnen abgeschlossen. Im September startet der 29. Durchgang. Interessentinnen können ihre Bewerbung für den bereits ausgeschriebenen 30. Durchgang des Führungskräfteprogramms bis zum 17. November 2026 einreichen. Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter: www.zukunft-frauen.at

Aufsichtsrätinnen-Datenbank sehr gefragt

Die öffentlich zugängliche Aufsichtsrätinnen-Datenbank ergänzt die fundierte Ausbildung von "Zukunft.Frauen" und bietet bei der Suche nach Kandidatinnen für Aufsichtsratsfunktionen eine wesentliche Erleichterung. In der Datenbank sind bereits über 1.000 top-qualifizierte Frauen registriert. Die freiwillige Selbstverpflichtung des Bundes zu einer Frauenquote in Aufsichtsgremien der Unternehmen, die einen Bundesanteil von mindestens 50 Prozent aufweisen, trägt zusätzlich dazu bei, Frauen in Führungspositionen zu stärken. Die gesetzliche Verankerung der Frauenquote für Aufsichtsräte in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt das.

Fotos der Veranstaltung finden Sie demnächst auf www.zukunft-frauen.at

Kontakt

Presseabteilung: presseabteilung@wirtschaftsministerium.at