Zehetner: Wirtschaftsministerium unterstützt Betriebe im Kampf gegen Fake-Bewertungen Neuer Leitfaden und Hotline setzen konkrete Maßnahme aus der nationalen Tourismusstrategie "Vision T" um
Online-Bewertungen sind für Gäste längst zu einem der wichtigsten Entscheidungskriterien bei der Wahl eines Hotels, Restaurants oder Freizeitbetriebs geworden. Positive Rezensionen schaffen Vertrauen und können Buchungsentscheidungen maßgeblich beeinflussen. Umso größer ist der Schaden, wenn Bewertungen manipuliert, erfunden oder sogar gezielt gekauft werden.
Das Wirtschaftsministerium setzt deshalb einen konkreten Schritt gegen Fake-Bewertungen und unterstützt betroffene Tourismusbetriebe ab sofort mit einem neuen Leitfaden sowie einer eigenen Anlaufstelle im Ministerium. Damit wird zugleich eine konkrete Maßnahme aus der nationalen Tourismusstrategie "Vision T" umgesetzt. Ziel der Vision T ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Tourismusbetriebe zu stärken und sie bei neuen Herausforderungen im betrieblichen Alltag gezielt zu unterstützen. "Fake-Bewertungen sind längst kein Randphänomen mehr. Sie können dem Ruf eines Betriebs massiv schaden, Gäste in die Irre führen und jenen einen unfairen Vorteil verschaffen, die mit solchen Methoden arbeiten. Gerade unsere vielen kleinen und familiengeführten Betriebe dürfen wir damit nicht alleine lassen. Mit der Vision T haben wir uns vorgenommen, nicht nur Strategien zu formulieren, sondern konkrete Probleme der Betriebe anzugehen. Genau das tun wir jetzt", betont Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.
Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus hat dafür einen praxisorientierten Leitfaden erarbeitet. Dieser gibt einen Überblick über die rechtlichen Möglichkeiten und zeigt Schritt für Schritt, wie Betriebe bei mutmaßlich falschen oder manipulierten Bewertungen vorgehen können. "Wer täglich hart für seine Gäste arbeitet, darf sich seinen guten Ruf nicht durch erfundene Bewertungen zerstören lassen. Entscheidend ist, dass Betriebe wissen, was sie tun können und an wen sie sich wenden können. Genau hier setzen wir mit verständlicher Information und konkreten Hilfestellungen an", so Zehetner.
Als erste Anlaufstelle steht betroffenen Unternehmen die Tourismus-Servicestelle im Wirtschaftsministerium zur Verfügung. Dort erhalten Betriebe Auskunft zum Leitfaden und Informationen über mögliche weitere Schritte. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr unter +43 71100 807597 erreichbar.
Den Leitfaden "Umgang mit Fake-Bewertungen" gibt es hier zum Download: https://www.bmwet.gv.at/fake-bewertungen
Kontakt
Presseabteilung: presseabteilung@wirtschaftsministerium.at