Lehrberufe mit A
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Ausbildung ab 1. Jänner 2027
Lehrzeit in Jahren:
Hauptmodul Wasser und Wärme (H1): 3 1/2 bis 4 Jahre
Hauptmoul: Lüftung (H2): 3 bis 3 1/2 Jahre
Ausbildungsvorschriften: II 200/2026
Prüfungsordnung: II 200/2026
Berufsinformationscomputer (BIC) der WKO:
Installations- und Energietechnik - Wasser und Wärme
Installations- und Energietechnik - Lüftung
Berufsprofil
Hauptmodul Wasser und Wärme:
- Die Fachkraft im Lehrberuf Installations- und Energietechnik – Hauptmodul Wasser und Wärme ist mit der Installation, Prüfung, Dokumentation und Inbetriebnahme von installationstechnischen Anlagen der Gebäudetechnik betraut. Dazu zählen Anlagen zur Wasseraufbereitung, Sanitäranlagen für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Gas- und Abgasanlagen und Heizungsanlagen (insbesondere für den ressourcenschonenden Betrieb mit erneuerbaren Energien). Weiters ist sie für die Automatisierung dieser Anlagen zuständig bzw. führt auch Änderungen und Erweiterungen an diesen Anlagen durch, um einen ressourcenschonenden und nachhaltigen Betrieb sicherzustellen.
- Die Fachkraft ist für die technische Betreuung von installationstechnischen Anlagen der Gebäudetechnik verantwortlich. Dies beinhaltet die laufende Instandhaltung sowie das systematische Eingrenzen, Auffinden und Beheben von Fehlern, Mängeln und Störungen, um die Energieeffizienz zu erhalten.
- Um ihre Tätigkeiten fachgerecht ausführen zu können, liest die Fachkraft Leitungs- und Montagepläne sowie andere technische Unterlagen und bedient unterschiedliche Handwerkzeuge, handgeführte Maschinen sowie Messgeräte unter Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen und Sicherheitsstandards.
- Zu ihren Aufgaben zählen weiters das Installieren, Prüfen, Dokumentieren und Inbetriebnehmen von Sicherheitseinrichtungen von Gas- und Abgasanlagen und Heizungsanlagen (insbesondere für den ressourcenschonenden Betrieb mit erneuerbaren Energien) zur Verhütung von Personen- und Sachschäden. Die Fachkraft ist dadurch maßgeblich für die Sicherheit in Gebäudeanlagen als auch Haushalten mitverantwortlich.
Hauptmodul Lüftung:
1. Die Fachkraft im Lehrberuf Installations- und Energietechnik – Hauptmodul Lüftung ist mit der Installation, Prüfung, Dokumentation und Inbetriebnahme von lüftungstechnischen Anlagen der Gebäudetechnik betraut. Dazu zählen Lüftungsanlagen und deren Komponenten. Weiters ist sie für die Automatisierung dieser Lüftungsanlagen zuständig bzw. führt auch Änderungen und Erweiterungen an Lüftungsanlagen durch, um einen ressourcenschonenden und nachhaltigen Betrieb sicherzustellen.
2. Die Fachkraft ist für die technische Betreuung von Lüftungsanlagen der Gebäudetechnik verantwortlich. Dies beinhaltet die laufende Instandhaltung aber auch das systematische Eingrenzen, Auffinden und Beheben von Fehlern, Mängeln und Störungen, um die Energieeffizienz zu erhalten.
3. Um ihre Tätigkeiten fachgerecht ausführen zu können, liest die Fachkraft Leitungs- und Montagepläne sowie andere technische Unterlagen und bedient unterschiedliche Handwerkzeuge, handgeführte Maschinen sowie Messgeräte unter Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen und Sicherheitsstandards.
4. Zu ihren Aufgaben zählen weiters das Installieren, Prüfen, Dokumentieren und Inbetriebnehmen von Sicherheitseinrichtungen von Lüftungsanlagen und Gas- und Abgasanlagen zur Verhütung von Personen- und Sachschäden. Die Fachkraft ist dadurch maßgeblich für die Sicherheit in Gebäudeanlagen als auch Haushalten mitverantwortlich.
Spezialmodul Klima- und Automatisierungstechnik:
- Die Fachkraft im Lehrberuf Installations- und Energietechnik mit der Spezialisierung Klima- und Automatisierungstechnik ist mit der Installation, Prüfung, Dokumentation und Inbetriebnahme von Klimaanlagen betraut und automatisiert installations- oder lüftungstechnische Anlagen der Gebäudetechnik, um einen ressourcenschonenden und nachhaltigen Betrieb sicherzustellen. Weiters führt sie auch Änderungen und Erweiterungen dieser Anlagen sowie Optimierungen der Automatisierungstechnik durch.
- In ihren Zuständigkeitsbereich fällt auch die technische Betreuung dieser Anlagen. Dazu zählen das systematische Eingrenzen, Auffinden und Beheben von Fehlern, Mängeln und Störungen, um die Energieeffizienz zu erhalten.
Fachübergreifende Kompetenzbereiche:
- Berufliches und betriebliches Umfeld: Im Rahmen des betrieblichen Leistungsspektrums führt die Fachkraft im Lehrberuf Installations- und Energietechnik ihre Aufgaben effizient aus und berücksichtigt dabei betriebswirtschaftliche Zusammenhänge sowie rechtliche und technische Standards. Sie agiert auf Basis der gesetzlichen Rechte und Pflichten innerhalb der betrieblichen Aufbau- und Ablauforganisation und hält Arbeitsgrundsätze wie Sorgfalt, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Pünktlichkeit ein.
- Sozial- und Methodenkompetenz: Die Fachkraft im Lehrberuf Installations- und Energietechnik agiert innerhalb der betrieblichen Aufbau- und Ablauforganisation sozial- und methodenkompetent und bearbeitet die ihr übertragenen Aufgaben lösungsorientiert sowie situationsgerecht auf Basis ihres Verständnisses für Entrepreneurship und Teamarbeit. Darüber hinaus kommuniziert sie zielgruppenorientiert und berufsadäquat, auch auf Englisch, und agiert kundenorientiert.
- Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit: Die Fachkraft im Lehrberuf Installations- und Energietechnik wendet die Grundsätze des betrieblichen Qualitätsmanagements an und bringt sich in den innerbetrieblichen Verbesserungsprozess ein. Sie reflektiert ihr eigenes Vorgehen und nutzt die daraus gewonnenen Erkenntnisse in ihrem Aufgabenbereich. Die Fachkraft beachtet die rechtlichen und betrieblichen Regelungen für ihre persönliche Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Bei Unfällen und Verletzungen handelt sie situationsgerecht. Darüber hinaus agiert die Fachkraft nachhaltig und ressourcenschonend.
- Digitales Arbeiten: Die Fachkraft im Lehrberuf Installations- und Energietechnik verwendet im Rahmen der rechtlichen und betrieblichen Vorgaben für ihre auszuführenden Aufgaben die am besten geeignete/n digitalen Geräte, betriebliche Software und digitalen Kommunikationsformen und nutzt diese effizient. Sie beschafft auf digitalem Weg die für die Aufgabenbearbeitung erforderlichen betriebsinternen und -externen Informationen. Die Fachkraft agiert auf Basis ihrer digitalen Kompetenz zielgerichtet und verantwortungsbewusst. Dazu zählt vor allem der sensible und sichere Umgang mit Daten unter Berücksichtigung der betrieblichen und rechtlichen Vorgaben (zB Verordnung (EU) 2016/679 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG – Datenschutz-Grundverordnung.
Kontakt
Berufsausbildung/Lehrlingsausbildung: lehre_berufsausbildung@bmwet.gv.at