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Studie: Wachstumstreiber von morgen - Zukunftsmärkte für den österreichischen Export

Auftragnehmer: Industriewissenschaftliches Institut
Subauftragnehmer: Mainland Economic Consultants GmbH
Autoren und Autorin: Herwig Schneider, Ronald Scheucher, Wolfgang Koller und Eva-Maria Mooslechner

Die Studie „Wachstumstreiber von morgen - Zukunftsmärkte für den österreichischen Export“ bestimmt das Wachstumspotenzial im heimischen Export, mit dem Ziel, Orientierung im Rahmen außenhandelspolitischer Schwerpunktsetzungen zu geben.

Dafür analysierten die Autoren 146 Produktgruppen (Waren beziehungsweise Gütergruppen) im österreichischen Außenhandel und führten die Attraktivität ihrer globalen Märkte mit den komparativen Vorteilen der heimischen Exportwirtschaft im Rahmen strategischer Portfolios zusammen. In diesem Prozess wurden 59 Produktgruppen (kumuliertes Exportvolumen Österreichs rund 120 Milliarden US-Dollar) als strategisch relevant identifiziert, und auf Basis von ökonomischen Kriterien auf ihre Eignung als Wachstums- beziehungsweise Exporttreiber in den nächsten Jahren geprüft. 54 von ihnen wurden für wichtige regionale Exportmärkte Österreichs als “Booster-Produktgruppen“ gekennzeichnet und ihr weltweites Wachstumspotenzial bis 2029 bestimmt und beschrieben.

Im Mittelpunkt stehen dabei einmal relativ “neue“ Exportstärken der heimischen Volkswirtschaft, zum Beispiel im Bereich der pharmazeutischen Industrie (dominiert von Großunternehmen), vor allem aber auch traditionelle Stärken Österreichs im Bereich der metallverarbeitenden Industrie, beispielsweise im Maschinenbau oder entsprechende Zulieferindustrien (stark geprägt auch von kleinen und mittleren Unternehmen). Darüber hinaus haben chemische Produkte und Fahrzeuge entsprechend gute Wachstumsperspektiven im Export.

In einem zweiten Schritt priorisiert die gegenständliche Studie einzelne regionale Märkte für den Export der abgegrenzten Booster-Produktgruppen (siehe Anhang - Teil 3). Die Schwerpunkt-Wachstumszonen für den österreichischen Export liegen dabei im Bereich der klassischen europäischen Handelspartner wie Deutschland oder Italien, im West-Balkan, in Nordamerika, Teilen von Südamerika sowie in Süd- und Südostasien und Ozeanien (siehe Anhang - Teil 6).

Die Studie liefert zudem Beiträge zur Weiterentwicklung des heimischen Export-Fördersystems. Diese behandeln unter anderem den strategischen Zugang in der Bearbeitung von Exportmärkten, bieten Ansätze im Rahmen des Wissenstransfers in Richtung kleinen und mittleren Unternehmen, und entwickeln neue Formen der Marktkommunikation.

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Kontakt: 

wirtschaftsbeziehungen@bmwet.gv.at