Studie: Die Einbettung des österreichischen Außenhandels in die globale Arbeitsteilung
Auftragnehmer: Institut für Höhere Studien (IHS)
Autoren: Klaus Weyerstraß, Martin Ertl, Daniel Schmidtner, Adrian Wende, Hannes Zenz
Die IHS-Studie zeigt, dass Österreichs Außenhandel weiterhin stark auf die Europäische Union (EU) ausgerichtet ist – rund zwei Drittel der Warenströme entfallen auf EU-Partner, vor allem Deutschland. Gleichzeitig gewinnen Drittstaaten deutlich an Bedeutung: Ihr Anteil am Handel wächst stetig, besonders mit den USA, China und der Schweiz. Diese Märkte bieten ein hohes Wachstumspotenzial, sind aber mit größeren Risiken verbunden – etwa Zöllen, Wechselkursvolatilitäten und strategischen Abhängigkeiten bei Rohstoffen, insbesondere gegenüber China. Drittland-Exporte konzentrieren sich auf Maschinen, pharmazeutische Produkte und Fahrzeugteile. Unternehmen, die auf Drittmärkten aktiv sind, zeichnen sich durch höhere Produktivität, Beschäftigung und Innovationskraft aus. Sie tragen wesentlich zur Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich bei: Rund ein Drittel der Arbeitsplätze hängt direkt von der Auslandsnachfrage ab, davon fast die Hälfte von Drittstaaten. Handelspolitische Öffnung und Freihandelsabkommen gelten daher als zentrale Hebel, um Österreichs Wettbewerbsfähigkeit global abzusichern.
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Studie: Die Einbettung des österreichischen Außenhandels in die globale Arbeitsteilung (PDF, 6 MB)
Vorgeschlagene Zitation: Weyerstraß, K., Ertl, M., Schmidtner, D., Wende, A., Zenz, H. (2025). Die Einbettung des österreichischen Außenhandels in die globale Arbeitsteilung. FIW Research Reports series 04-2025, FIW.