Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zehetner: Stärkste Wintersaison der Geschichte ist Rückenwind und Auftrag für Österreichs Tourismus 74,23 Mio. Nächtigungen im Winter 2025/26 - Tourismusstandort ist international stark – Sommerpotenzialanalyse – Präsentation Nationale Tourismusstrategie "Vision T" in zwei Wochen

Österreichs Tourismus blickt auf die stärkste Wintersaison der Geschichte zurück. Mit 74,23 Millionen Nächtigungen und 21,33 Millionen Gästen wurden laut vorläufigen Zahlen der Statistik Austria neue Nächtigungs-Höchstwerte erreicht. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 2,5 Prozent bei den Nächtigungen und 3,4 Prozent bei den Ankünften. Für Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sind die Zahlen weit mehr als nur eine erfreuliche Statistik: "74 Millionen Nächtigungen bedeuten nicht nur volle Hotels. Dahinter stehen Arbeitsplätze, Familienbetriebe, regionale Wertschöpfung und viele Menschen, die jeden Tag dafür sorgen, dass Österreich weltweit für Qualität, Gastfreundschaft und Verlässlichkeit steht. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig der Tourismus für unser Land ist."

Besonders erfreulich sei, dass die Nachfrage sowohl aus dem Ausland als auch aus dem Inland gestiegen ist. Deutschland bleibt mit 26,5 Millionen Nächtigungen der wichtigste Herkunftsmarkt. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung in Wien mit einem Plus von 6,1 Prozent, wie stark sich Österreich mittlerweile als Ganzjahresdestination positioniert. "Österreich ist längst mehr als nur Skiurlaub. Unser Erfolg entsteht dort, wo Natur, Kulinarik, Kultur, Bewegung, Sicherheit und Lebensgefühl zusammenkommen. Genau darin liegt unsere internationale Stärke", so Zehetner.

Rekordzahlen dürfen nicht selbstverständlich werden

Zehetner warnt zugleich davor, Rekordzahlen mit Selbstverständlichkeit zu verwechseln. Der Tourismus stehe weiterhin vor großen Herausforderungen. Hohe Kosten, Fachkräftebedarf, internationale Konkurrenz oder Fragen der Akzeptanz in den Regionen müssten aktiv begleitet werden. "Erfolg im Tourismus entsteht nicht von allein. Er entsteht durch Unternehmerinnen und Unternehmer, durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und durch Regionen, die jeden Tag Gastgeberland leben. Unsere Aufgabe ist es, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, damit diese Stärke auch in Zukunft trägt."

Sommer als große Chance für die Regionen

Rückenwind für die kommenden Monate gibt auch die bereits präsentierte Sommerpotenzialanalyse. Sie zeigt eine stabile Reiselust in den wichtigsten europäischen Märkten und macht deutlich, dass Österreich auch im Sommer enorme Chancen hat. "Die Sommerpotenzialanalyse zeigt klar: Österreich ist auch im Sommer stark nachgefragt. Wandern, Radfahren, Seen, Kulinarik, Kultur und Naturerlebnisse sind keine Nischen mehr, sondern zentrale Zukunftsfelder unseres Tourismus. Gerade darin liegt die Chance, Wertschöpfung breiter über das Jahr und stärker in die Regionen zu bringen."

Vision T als nächster strategischer Schritt im Juni

In zwei Wochen wird Zehetner die neue nationale Tourismusstrategie "Vision T" präsentieren. Sie soll das Zukunftsbild für den österreichischen Tourismus zeichnen und den strategischen Rahmen für die kommenden Jahre setzen. "Die stärkste Wintersaison der Geschichte ist kein Endpunkt. Sie ist Rückenwind und Auftrag zugleich. Mit der Vision T wollen wir den Tourismusstandort Österreich wettbewerbsfähig, nachhaltig, qualitätsvoll und mit hoher Lebensqualität für jene Menschen, die in unseren Tourismusregionen leben und arbeiten, weiterentwickeln. Denn erfolgreicher Tourismus muss Gästen Freude machen und den Regionen Kraft geben."

Österreich habe alle Voraussetzungen, auch in Zukunft zu den stärksten Tourismusländern Europas zu zählen, so Zehetner abschließend. "Unser Ziel ist klar: Österreich soll Tourismusland Nummer eins bleiben. Nicht durch Masse um jeden Preis, sondern durch Qualität, Innovation, starke Betriebe und ein Angebot, das Menschen berührt."

Kontakt

Presseabteilung: presseabteilung@wirtschaftsministerium.at