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3-Tages Regel läuft aus: "Nur so viel staatliche Reglung wie unbedingt notwendig" Befristete Krisenregelung endet planmäßig: Auslaufen der 3-Tages-Regel bedeutet weniger Marktregulierung, einfachere Kontrolle und schnellere Weitergabe sinkender Preise

"Der Staat muss in Krisen handeln, aber er darf den Markt nicht länger und nicht tiefer regulieren als nötig. Genau deshalb lassen wir die 3-Tages-Regel planmäßig auslaufen. Damit kann die E-Control die Weitergabe sinkender Preise noch engmaschiger kontrollieren, und günstigerer Sprit kommt schneller an den Zapfsäulen an. Denn für mich ist klar: Wenn die Preise an den Börsen sinken, dann muss das rasch auch bei den Autofahrerinnen und Autofahrern ankommen," so Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

Durch Inflationsbremse abgelöst: 3-Tages-Regel läuft aus

Mit dem Auslaufen der 3-Tage-Regel wird die Kontrolle einfacher: Wenn Sprit im Einkauf billiger wird, muss auch der Preis an der Tankstelle sinken. Die Kontrolle wird für die E-Control damit einfacher.

Bisher war das nicht immer sofort so. Tankstellen konnten sinkende Einkaufspreise teilweise verzögert weitergeben, um verbotene Preissteigerungen auszugleichen. Deshalb war oft erst nach mehreren Tagen klar, ob billigere Preise auch wirklich bei den Autofahrerinnen und Autofahrern angekommen sind.

Fiktives Praxisbeispiel:

Eine Tankstelle verkauft Diesel am Montag um 2,00 Euro pro Liter.
Am Dienstag steigen die Einkaufspreise stark. Eigentlich müsste die Tankstelle den Preis auf 2,10 Euro erhöhen, darf das wegen der 3-Tages-Regel aber nicht.

Am Mittwoch sinken die Einkaufspreise wieder. Eigentlich müsste der Preis deshalb auf 2,00 Euro oder darunter zurückgehen.

Bisher konnte die Tankstelle diese Senkung aber zunächst nur teilweise weitergeben, zum Beispiel nur auf 2,06 Euro statt auf 2,00 Euro.

Der Grund war: Sie durfte einen Teil jener 10 Cent ausgleichen, die sie am Dienstag nicht erhöhen durfte.

Künftig ist das einfacher:
Wenn der Einkaufspreis sinkt, muss auch der Preis an der Tankstelle sinken. Dadurch kann die E-Control viel leichter prüfen, ob die Entlastung tatsächlich bei den Autofahrerinnen und Autofahrern ankommt.

3-Tages-Regel läuft aus - Inflationsbremse bei Sprit bleibt

Ab Montag sind Preiserhöhungen wieder jeden Tag um 12:00 Uhr möglich. Denn: Die 3-Tages-Regel war eine erste, bis 12. April befristete Reaktion, auf die angespannte Lage am Spritmarkt. Sie sollte besonders sprunghafte Preisentwicklungen beruhigen. Preiserhöhungen waren deshalb nur am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils um 12 Uhr möglich.

Inzwischen gibt es mit der Inflationsbremse bei Sprit aber ein wirksameres und treffsicheres System, um Autofahrerinnen und Autofahrer zu entlasten:

  1. Zusätzliche staatliche Kriseneinnahmen werden über die Senkung der Mineralölsteuer an die Autofahrerinnen und Autofahrer zurückgegeben
  2. Reine Krisenmargen werden gedämpft, und sinkende internationale Einkaufspreise müssen auch an den Tankstellen weitergegeben werden.

Der einfachste Weg zur günstigsten Tankstelle: Spritpreisrechner.at

In Österreich müssen Tankstellenbetreiber jede Preisänderung an die Preistransparenzdatenbank der E-Control melden. Auf dieser Grundlage betreibt die E-Control den öffentlichen Spritpreisrechner unter www.spritpreisrechner.at. Dort können Autofahrerinnen und Autofahrer die Preise in ihrer Umgebung rasch vergleichen und gezielt günstig tanken. Bei der Suche nach Adresse oder Bezirk werden jeweils die fünf günstigsten Tankstellen für den gewählten Treibstoff angezeigt.

Kontakt:

Presseabteilung: presseabteilung@wirtschaftsministerium.at