Innovation im Tourismus
Gezielte Impulse für Innovationen leisten einen wesentlichen Beitrag zum langfristigen Erfolg der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Sie schaffen Unverwechselbarkeit und garantieren die Erschließung neuer Märkte.
Österreichischer Innovationspreis Tourismus (ÖIT)
Entscheidend für eine erfolgreiche Tourismusdestination sind Kooperationen auf allen Ebenen und zwischen den Sektoren. Das Wirtschaftsministerium verleiht gemeinsam mit den Bundesländern den Österreichischen Innovationspreis Tourismus (ÖIT), um die Bedeutung des Tourismus und die wichtigen, innovativen Impulse in diesem Wirtschaftssektor zu würdigen. Einrichtungen im Tourismus und in der Freizeitwirtschaft, die sich mit der Implementierung innovativer Produkte und Angebote sowie mit nachhaltigen Initiativen um den österreichischen Tourismus außerordentlich verdient gemacht haben, sollen ausgezeichnet und vor den Vorhang geholt werden.
Österreichischer Innovationspreis Tourismus 2026
Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat am 22. Juni 2026 im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See den Österreichischen Innovationspreis Tourismus 2026 verliehen. Der Wettbewerb stand unter dem Motto: „Veranstaltungseinrichtungen für Kongresse und Tagungen – Impulsgeber für Standort- und Destinationsentwicklung“. Es wurden Veranstaltungseinrichtungen für Kongresse, Tagungen, Symposien und andere Fachveranstaltungen ausgezeichnet, die mit Professionalität, Weitblick und Innovationskraft den Kongresstourismus prägen und eine Impulswirkung auf Standort und Destinationsentwicklung ausüben.
Der ÖIT 2026 wurde in drei Kategorien verliehen.
Den Sieg in der Kategorie „10 – 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer“ - gemessen an der maximalen Kapazität des größten Veranstaltungsraumes - holte der BioArt Campus der RoRent GmbH (Salzburg). Der zweite Platz ging an Hannersberg der Hannersberg GMG KG (Burgenland). Die Propstei St. Gerold des Klosters Einsiedeln (Vorarlberg) wurde mit dem dritten Platz ausgezeichnet.
In der Kategorie „201 – 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern“ - gemessen an der maximalen Kapazität des größten Veranstaltungsraumes - gewann der Loxone Campus der Loxone Campus GmbH (Oberösterreich). Das Congress Center Baden der Congress Center Baden BetriebsgmbH (Niederösterreich) wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Den dritten Platz teilten sich die Lechwelten der Lech Zürs Tourismus GmbH (Vorarlberg) und die Halle E+G der Halle E+G BetriebsgesmbH (Wien).
Den Sieg in der Kategorie „über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer“ - gemessen an der maximalen Kapazität des größten Veranstaltungsraumes - holten sich ex aequo das Festspielhaus Bregenz der Kongresskultur Bregenz GmbH (Vorarlberg) und das Austria Center Vienna der IAKW-AG, Internationales Amtssitz- und Konferenzzentrum Wien, AG (Wien). Den dritten Platz belegte das scalaria event-resort der scalaria - Gastberger Hotelbetriebe GmbH & Co. KG (Oberösterreich).
Der Siegerin bzw. dem Sieger in der jeweiligen Kategorie wurde ein Preisgeld in der Höhe von EUR 5.000 zuerkannt, welches zu gleichen Teilen vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus sowie vom Bundesland der Siegerin bzw. des Siegers zur Verfügung gestellt wurde. Die Zweitplatzierten erhielten ein Preisgeld von jeweils EUR 3.000 und die Drittplatzierten von je EUR 2.000. Auch diese Dotierungen wurden zu gleichen Teilen vom Tourismusministerium und dem Bundesland der Zweit- bzw. Drittplatzierten zur Verfügung gestellt.
Impressionen der Verleihungsveranstaltung
Eine ehrenamtlich arbeitende und unabhängige Fachjury ermittelte aus allen Nominierungen die Wettbewerbssiegerinnen und Wettbewerbssieger.
Kategorie 1, Platz 1 - BioArt Campus
Das Siegerprojekt ist in seiner Form einzigartig und damit ein Vorzeigeprojekt für das Bioland Salzburg und ganz Österreich. Es überzeugte die Jury durch seine Multifunktionalität und kompromisslos leidenschaftliche Ausrichtung auf die Region. Der BioArt Campus ist mehr als eine Location, er ist ein Epizentrum für Bio, Nachhaltigkeit und Innovation in der Region. Er ist ein Veranstaltungsort, der Bildung, Genuss und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Kategorie 1, Platz 2 - Hannersberg
Dieses Projekt wurde von der Jury vor allem für seine laufende Weiterentwicklung ausgezeichnet, für das besondere regionale Engagement und den überzeugenden wirtschaftlichen Erfolg an einem herausfordernden Standort. Hannersberg bietet Kunden und Gästen ein Out-of-the-box Erlebnis und arbeitet unermüdlich daran, nicht nur für die strukturschwache Region, sondern auch national eine Vorreiterrolle im Bereich von Innovationen und neuen Ideen zu sein.
Kategorie 1, Platz 3 - Propstei St. Gerold (Kloster Einsiedeln)
Es ist vor allem die Verbindung von jahrhundertealter Tradition mit neuen, innovativen Ansätzen, die aus Sicht der Jury einen Preis rechtfertigt. Die Propstei verbindet kulturelles Erbe, regionale Identität und moderne Nutzung zu einem innovativen Gesamterlebnis, das im alpinen Raum selten anzutreffen ist und weit über die Region hinauswirkt. Nachhaltigkeit und Regionalität sind gelebte Werte: von einer feinen Kulinarik mit Produkten aus der Region über vielfältige kulturelle Programme bis zu einem respektvollen Miteinander von Mensch, Tier und Natur.
Kategorie 2, Platz 1 - Loxone Campus
Der Innovation Hub macht intelligente Gebäudeautomation in vielen Facetten erlebbar, zeigt aber auch, wie Innovation, Architektur und Tourismus zu einem zukunftsweisenden Gesamterlebnis verschmelzen. Hier war es vor allem das innovative Element, das die Jury beeindruckte, sowie der starke wirtschaftliche Impuls auf die Region. Loxone Campus besticht als praxisnahes Vorzeigeprojekt für visionäres Gästeerlebnis, nachhaltige Nutzung und regionalen Mehrwert.
Kategorie 2, Platz 2 - Congress Center Baden
Das Congress Center Baden ist ein Betrieb mit langer Tradition, der sich immer wieder neu erfinden muss, um vor den Toren Wiens bestehen zu können und laufend neue Gästeschichten anzusprechen. Das Kongresshaus ist Impulsgeber für die gesamte Destination Wienerwald. Die Jury würdigt die Stärkung der lokalen Hotellerie, Gastronomie und des Handels sowie die damit verbundene Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Stadt Baden und der gesamten Region.
Kategorie 2, Platz 3 ex aequo - Lechwelten / Halle E+G
Mit den Lechwelten erhält die Region Lech Zürs am Arlberg einen professionellen Veranstaltungsort – ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung des Ganzjahrestourismus. Die Jury zeigte sich von dem Konzept überzeugt, das auch den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung und der Vereine entgegenkommt. Die Entwicklung des Projekts wurde zu einem Gemeinschaftswerk, das Identität stiftet: Die Namensgebung durch Schüler („Lechwelten“ für Offenheit und Internationalität, „Dorfhus“ für Zusammenhalt) symbolisiert die Verbindung von Dorf und Welt.
Die Halle E+G im Wiener MuseumsQuartier wiederum überzeugte die Jury durch ihre hohe Attraktivität und Auslastung als organisatorisches, programmatisches und gestalterisches Leuchtturmprojekt. Unterschiedlichste Formate (Theater über Mode bis zu gesellschaftlichen Events) schaffen Räume für Begegnung, Austausch und Beziehung. Die Veranstaltungen ziehen jährlich Tausende in- und ausländische Besucher an und verlängern oft deren Aufenthaltsdauer in Wien – ein zentrales Ziel des nachhaltigen Qualitätstourismus.
Kategorie 3, Platz 1 ex aequo - Austria Center Vienna / Festspielhaus Bregenz
Das ACV ist aus Sicht der Jury ein Standort, der selbst das im Kongressgeschäft gut verankerte Wien als Top-Standort für Weltkongresse interessant macht. Das ACV hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen zu verbinden, zu inspirieren und Innovation mit Modernisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der heimischen Tourismusbranche voranzutreiben. Zudem ist das ACV 2014 als erstes österreichisches Konferenz- und Veranstaltungszentrum mit dem „Umweltzeichen für Kongress- und Tagungsstätten“ ausgezeichnet worden.
Das Festspielhaus Bregenz überzeugte die Jury mit seiner hohen Innovationskraft, indem es beispielsweise als Mitinitiator von micelab:bodensee die internationale Kongressbranche aktiv mitgestaltet. Es stärkt regionale und internationale Zusammenarbeit innerhalb der Branche und teilt sein Knowhow als open source. Das Haus ist ein Leuchtturmprojekt der Marke Vorarlberg und setzt auch neue ökologische Standards, indem 70% des Energiebedarfs durch Nutzung von Erdwärme, Seewasser und eigene Stromerzeugung gedeckt werden.
Kategorie 3, Platz 3 - scalaria event-resort
Die Veranstaltungseinrichtung punktete bei der Jury durch ihre seit vielen Jahren bewiesene Nachhaltigkeit als Ganzjahreskonzept, das in einer ursprünglich stark saisonal geprägten Region einen wichtigen Impuls für einen langfristigen Strukturwandel eingeleitet hat. Das privat geführte Unternehmen besetzt als Eventresort eine Nische zwischen Tourismus und Eventwirtschaft, die es so in Europa kaum gibt. Scalaria zieht internationale Unternehmen und Konzerne in die Region Wolfgangsee und gilt als richtungsweisend in Sachen Innovation durch Inszenierung & Technik.
Nominierungen der 1. Kategorie des ÖIT 2026
Hannersberg ist eine Veranstaltungslocation im Südburgenland in Alleinlage mit gleichnamigem Weinberg für private Feiern sowie für Coachings, Tagungen, Board Meetings und Workshops. Die Einrichtung setzt auf Individualität und stellt bei Veranstaltungen exklusiv das ganze Areal zur Verfügung - Seminarräume, Break-out-Räume, Kellerstöckel, 6.000 m² Außenbereich. Hannersberg arbeitet eng mit regionalen Dienstleistern und Zulieferern zusammen und steht für ein gleichberechtigtes Miteinander mit und unter den Kolleg/inn/en, die alle aus der Region kommen. Auch ökologische Nachhaltigkeit wird großgeschrieben. Hannersberg bietet den Kunden ein Out-of-the-box Erlebnis und stärkt die strukturschwache Region.
Mehr dazu auf HANNERSBERG | Hochzeiten, Feste, Seminare - Weinidylle Südburgenland
Die Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach ist mehr als ein Veranstaltungsort oder Bildungszentrum: Jahrzehntelanges Fachwissen wird mit moderner Infrastruktur für Tagungen, Seminare und Kongresse vereint. Hier trifft Natur auf Innovation, hier entstehen Ideen, die die Forstwirtschaft, eine nachhaltige Entwicklung der österreichischen Wälder und den Tourismus prägen. Die Teilnehmer/innen der Veranstaltungen kommen aus der ganzen Welt und profitieren vom hauseigenen Seezugang, der Kärntner Küche sowie vielfältigen Wander- und Ausflugsmöglichkeiten. FAST Ossiach schafft Ganzjahresplätze und belebt die Region rund um den Ossiacher See. Regionale Lebensmittel, AMA-Genusswirt-Zertifizierung, eine Biomasseanlage und eine energieeffiziente Gebäudesteuerung tragen zur ökologischen Nachhaltigkeit bei.
Informationen auf FAST Ossiach – Forstliche Ausbildungsstätte
Sieben modern ausgestattete Tagungsräume stehen für Meetings, Seminare und Events zur Verfügung. Mit modernster Konferenztechnik, flexiblen Raumkonzepten und einem Nachhaltigkeitsansatz verbindet das Hotel höchste Professionalität mit zeitgemäßem Komfort. Als größter Beherbergungsbetrieb der Region, der ganzjährig ausgelastet ist, profitieren zahlreiche regionale Betriebe von den Veranstaltungen. Mitarbeitende und Lehrlinge werden gezielt gefördert und auch die Einheimischen genießen die Angebote des Hotels & Spa Krems. In Kooperation mit dem Cardea Gesundheitszentrum werden gezielte Angebote für Prävention, Regeneration und Lebensqualität geboten. Das Steigenberger Hotel & Spa Krems ist seit 20 Jahren Träger des Österreichischen Umweltzeichens und hat für seine Veranstaltungen ein eigenes Green Meeting Konzept.
Näheres auf Steigenberger Hotel & Spa Krems | H Rewards
Die DOPa3 bietet mit modernster technischer Ausstattung und flexibler Raumgestaltung ideale Bedingungen für Kongresse, Tagungen und Fachveranstaltungen. Durch ihre einzigartige Lage im Stadion an der Donau mit Blick auf Pöstlingberg und Eisenbahnbrücke vereint sie städtische Erreichbarkeit mit inspirierendem Ambiente und verbindet Sport, Business und Kongresstourismus. Kongresse und Tagungen können mit exklusiven Stadionführungen kombiniert werden und ermöglichen so ein Rahmenprogramm, das nicht nur Wissenstransfer, sondern auch Erlebnis und Emotion bietet. DOPa3 vernetzt die Region, stärkt regionale Zulieferer und trägt zur Ganzjahresauslastung bei. Der Betrieb der Premium Lounge orientiert sich mit zahlreichen Maßnahmen an umweltfreundlichen Standards und unterstützt Green Meeting Konzepte.
Weitere Informationen auf DOPa3
Mit seiner Vielfalt an Räumen, Formaten und Angeboten schafft der BioArt Campus ein innovatives Veranstaltungszentrum, das Tradition mit Zukunft verbindet - er vereint Räume für Seminare, Workshops, Tagungen und Events mit Handwerk, Kulinarik, Forschung und Wissensvermittlung zu einem lebendigen Zentrum der Bio-Kultur. Der Campus ist auch ein zentraler Treffpunkt für Einheimische und Gäste - ein Ort der Gemeinschaft. Die lokalen Strukturen werden durch eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzent/innen und Handwerker/innen gestärkt. Der BioArt Campus fungiert als resilienter Wirtschaftsknotenpunkt mit hoher Multiplikatorwirkung und trägt zur Ganzjahresauslastung bei. Ökologische Verantwortung wird großgeschrieben und konsequent umgesetzt mit einem klaren Bekenntnis zu Klima- und Ressourcenschutz.
Mehr dazu auf BioArt Campus
Das Seminar- und Eventcenter „Weitblick“ im Genuss Gasthaus Kohlröserlhütte liegt inmitten unberührter Natur direkt am Ödensee. Hochwertige Ausstattung, exzellente Kulinarik aus regionalen Zutaten und eine Umgebung, die Ruhe und Kreativität fördert, machen das Genuss Gasthaus Kohlröserlhütte zu einem einzigartigen Ort für Seminare, Workshops und Retreats. „Genuss am See“ steht für verantwortungsvolle Architektur, ressourcenschonenden Betrieb und regionale Wertschöpfung. Die Einrichtung zeigt, dass nachhaltiger Tourismus nicht Verzicht bedeutet, sondern Genuss, Inspiration und Zukunftsorientierung vereinen kann. Hier treffen sich Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und der Region auf Augenhöhe. Regionale Handwerksbetriebe und Produzent/innen werden eingebunden, Arbeitsplätze vor Ort geschaffen. „Genuss am See“ trägt das Österreichische Umweltzeichen.
Näheres auf Genuss am See
Das coolnest ist ein Ort, an dem Arbeit, Kreativität und Erholung verschmelzen. Es vereint hybride/phygitale Meeting-Formate, kreative Workshops und Teamevents mit Unterkunft und zahlreichen Freizeitangeboten zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Jedes Event wird maßgeschneidert. Lichtdurchflutete Meetingräume fördern kreatives Denken. Die Kombination aus alpinem Charme, modernen Design, Kunst und Musik schafft ein einzigartiges Ambiente, das anspricht. Lokale Partner/innen und Produzenten/innen werden eingebunden, wodurch die regionale Wirtschaft gestärkt wird. Mitarbeitende profitieren von Weiterbildungen und gesundheitsfördernden Angeboten. Das coolnest ist mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert, setzt auf umfassende umweltbewusste Maßnahmen und steht für zukunftsorientierten, nachhaltigen Tourismus - innovativ, klimabewusst und voller Lebensfreude.
Weitere Informationen unter coolnest - das coolste Lifestyle und Design Hotel in den Bergen
Die Propstei St. Gerold verbindet jahrhundertealte Kulturgeschichte mit zeitgemäßer Innovationskraft. Als Veranstaltungs- und Seminarzentrum setzt sie neue Maßstäbe für nachhaltigen Tourismus: von ressourcenschonender Energieversorgung über regionale Kulinarik bis hin zu innovativen Veranstaltungsformaten, die Spiritualität, Kultur und Wirtschaft inspirierend verknüpfen. Modern ausgestattete Räume in historischer Architektur schaffen ein einzigartiges Umfeld für Tagungen. Die Propstei St. Gerold trägt zur Ganzjahresauslastung und zur Resilienz des Standortes bei, schafft und sichert regionale Arbeitsplätze. Durch die Formate in der Propstei kommen Menschen zusammen, entstehen Netzwerke und nachhaltige Verbindungen, die das Miteinander im Tal stärken und sich positiv auf die Tourismusakzeptanz auswirken. Auf ökologische Nachhaltigkeit wird konsequent gesetzt. Die Propstei St. Gerold ist ein authentisches Beispiel für ein touristisches Angebot, das Kultur, Regionalität und nachhaltige Nutzung zu einem stimmigen und zukunftsweisenden Ganzen verbindet.
Mehr dazu auf Propstei St. Gerold
Die Strandbar Herrmann ist eine saisonale Veranstaltungs- und Hospitality-Plattform (April bis September) und liegt direkt am Donaukanal. Neben öffentlichen Programmformaten stehen mietbare Eventflächen für Kongresse, Tagungen und Business-Events zur Verfügung. Das Konzept der Strandbar Herrmann verbindet urbane Identität am Wasser mit professionellen MICE-Formaten und schafft eine Schnittstelle zwischen Freizeit, Kultur und Wirtschaft: von After-Congress-Empfängen über Green Meetings bis zu hybriden Networking-Events. Die Strandbar Herrmann wirkt seit 20 Jahren als Impulsgeberin für neue, nachhaltige Veranstaltungsformate und inspirierte zahlreiche andere Standorte entlang des Donaukanals sowie in anderen Städten. Sie ist Trägerin des Österreichischen Umweltzeichens und wurde bereits drei Mal als ÖkoBusiness Unternehmen der Stadt Wien ausgezeichnet. Die Kooperation mit sozialen Dienstleister/innen schafft Beschäftigung für Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt.
Näheres auf Strandbar Herrmann
Nominierungen der 2. Kategorie des ÖIT 2026
Das Hotel Sandwirth setzt seit Jahren Maßstäbe im nachhaltigen Veranstaltungsbereich. Mit einer klaren Vision - die ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortungsvolle Entwicklung des Tagungstourismus aktiv mitgestaltet - positioniert sich der Traditionsbetrieb als innovativer Impulsgeber für zukunftsfähige Veranstaltungsformate in Kärnten. Die Veranstaltungsräume des Sandwirth bieten modernste Technik und flexible Raumlösungen. Besonderes Augenmerk gilt der Verpflegung bei Seminaren und Tagungen: Hier wird ausschließlich auf regionale, saisonale und hausgemachte Produkte gesetzt – im Sinne der Slow-Food-Philosophie. Durch die zentrale Lage, gute öffentliche Anbindung und regelmäßige Durchführung von Kongressen und Tagungen trägt das Hotel Sandwirth zur Stärkung Klagenfurts als Ganzjahresstandort für Tagungs- und Geschäftstourismus bei und leistet einen Betrag zur regionalen Wertschöpfung. Das Hotel Sandwirth ist mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert.
Weitere Informationen auf Hotel Sandwirth
Das Congress Center Baden setzt entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung des Kongress- und Tagungstourismus in der Region. Auf drei Ebenen stehen vier verschieden große Säle für Veranstaltungen zur Verfügung. Neben dem eleganten Ambiente zählen die technische Ausstattung und die individuelle, persönliche Veranstaltungsbetreuung zu den Erfolgsfaktoren des Hauses. Als besonderes Highlight kann die Veranstaltung mit einem Besuch im Casino Baden kombiniert werden. Das Kongresshaus ist ein wichtiger Partner für Betriebe in der Region, belebt die Stadt Baden und den Wienerwald, leistet einen Betrag zur regionalen Wertschöpfung und sichert und schafft Arbeitsplätze in der Stadt Baden und der Region. Das Congress Center Baden setzt zahlreiche umweltfreundliche Maßnahmen um und trägt das Österreichische Umweltzeichen.
Mehr Informationen auf Congress Center Baden
Der Loxone Campus vereint visionäre Gebäudeautomation mit beeindruckender Architektur und zeigt wie Innovation, Architektur und Tourismus zu einem zukunftsweisenden Gesamterlebnis verschmelzen. Im Loxone Campus erfolgen Events, Tagungen und Workshops in Räumlichkeiten mit intelligenter Automatisierung, die mit der Natur verschmelzen. Alle Seminarräume, auch das Auditorium, sind von natürlichem Licht durchflutet und geben den Blick auf den Park frei. Das Herzstück ist das Auditorium, dass alle Eventformen ermöglicht von Vorträgen über Konzerte bis hin zu (Outdoor-)Präsentationen. Der Loxone Campus ist ein verbindender Ort, der Menschen zusammenführt. Neben Partner/innen, Mitarbeitenden und regionalen Organisationen nutzen auch Einheimische das Angebot an Veranstaltungen und Gastronomie. Der Campus setzt nachhaltige Impulse für den Tourismus und die regionale Entwicklung. Er ist durch die Automatisierung höchst energieeffizient. Daneben werden umfassende Maßnahmen für die ökologische Nachhaltigkeit gesetzt.
Weiteres unter Loxone Campus
Das Kavalierhaus Klessheim bietet auf 540 m² fünf vielseitige Veranstaltungsräume – vom prachtvollen Marmorsaal bis zum modernen, lichtdurchfluteten Wintergarten. Ein weitläufiger Schlossgarten mit 300 m² erweitert die Möglichkeiten für Outdoor-Events. Die enge Verbindung zur Tourismusschule Salzburg-Klessheim gewährleistet praxisnahe Ausbildung unter höchsten Nachhaltigkeitsstandards, fördert den Nachwuchs und sichert qualifizierte Arbeitsplätze. Mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert, setzt das Haus Maßstäbe in ökologischer Betriebsführung. Das hauseigene Küchenteam sorgt mit regionaler und saisonaler Kulinarik für kulinarische Highlights. Durch Veranstaltungen, die regionale Kultur, Kunst und Bildung integrieren, entstehen nachhaltig wirkende Netzwerkeffekte zwischen Tourismus, Wirtschaft und Gesellschaft. So trägt das Kavalierhaus dazu bei, Gemeinschaft zu stärken und Identität sowohl für Besucher als auch für die Salzburger Bevölkerung zu fördern.
Weitere Information unter Kavalierhaus Klessheim
In einzigartiger Alleinlage bietet das Event-Resort IMLAUER Hotel Schloss Pichlarn neun Veranstaltungsräume von der Lounge bis zur Eventhalle. Modernste Technik, wandelbare Räumlichkeiten, großzügige Foyer- und Außenflächen sowie ein Spa-Bereich und die ruhige Umgebung des großen Ressortgeländes verbinden Business, Wellness und Natur zu einem einzigartigen Gesamterlebnis. MICE Tourismus wird mit Gesundheits- und Erholungstourismus verknüpft, schafft dadurch eine ganzjährige Auslastung und sichert Arbeitsplätze. Lokale Partnerschaften fördern die regionale Wertschöpfung und stärken das Bewusstsein für lokale Produkte und nachhaltiges Wirtschaften. Auch in ökologischer Nachhaltigkeit wird viel getan - von der Photovoltaikanlage über hauseigene Wasserquellen bis zum Maschinenpark mit Elektroantrieb. Auf dem eigenen Landgut werden Obst, Kräuter, Salate, Eier und Honig produziert und den Gästen angeboten.
Näheres unter Schloss Pichlarn
Veranstaltungen werden im Rasmushof individuell und maßgeschneidert aufbereitet. Neben dem großen Veranstaltungssaal stehen weitere Räumlichkeiten und eine große Terrasse zur Verfügung. Der Rasmushof durchbricht als Ganzjahresbetrieb die klassische Saisonalität Kitzbühels und schafft kontinuierliche Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region. Die Zusammenarbeit mit heimischen Betrieben und lokalen Lieferant/innen und Produzent/innen stärkt die regionale Wirtschaft. Der Rasmushof ist ein Ort, der Menschen - Einheimische wie Gäste - verbindet, regionale Netzwerke stärkt, heimische Vereine unterstützt und einen positiven Beitrag zum Miteinander in Kitzbühel leistet. Ökologische Nachhaltigkeit ist im Rasmushof gelebter Alltag und wird neben der eigenen Photovoltaikanlage und E-Ladestationen durch zahlreiche Maßnahmen umgesetzt.
Mehr Informationen auf Hotel Rasmushof Kitzbühel
Die Lechwelten sind das neue Herzstück für Kongresse, Tagungen und kulturelle Begegnungen in Lech am Arlberg. Die Veranstaltungslocation bietet flexibel teilbare Räumen, eine 50 m² LED-Wand, modernste Akustik und verbindet moderne Architektur und regionale Verwurzelung mit Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Das Haus ist Impulsgeber für den Ganzjahrestourismus am Arlberg und stärkt Lech Zürs als innovativen Tagungsstandort. Die Lechwelten sind auch ein lebendiger Ort der Begegnung, stehen für Vereine offen und fungieren so als Treffpunkt für Gäste und Einheimische gleichermaßen. Durch die enge Kooperation mit Hotellerie, Gastronomie, Transport- und Kulturpartnern tragen die Lechwelten zu einer steigenden regionalen Wertschöpfung und zur Arbeitsplatzsicherung bei. Die Lechwelten wurden nach modernsten Umweltstandards errichtet, stehen für ressourcenschonendes Bauen und nachhaltiges Betreiben und sind mit den Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert.
Weiters unter Lechwelten
Ein Foyer, ein Portikus, zwei Hallen und viele Möglichkeiten, dies bieten die Hallen E+G mitten in Wien. Die flexible Gestaltung der Hallen ermöglicht eine Vielzahl an Formaten. Die Räume kombinieren historische Architektur mit modernen Elementen. Von Theater und Konzerten über Kongresse und Tagungen bis hin zu Messen und gesellschaftlichen Events schaffen die Hallen E+G Räume für Begegnung, Austausch und Beziehung zwischen Menschen und Disziplinen. Wirtschaftliches Wachstum wird mit ökologischer und sozialer Verantwortung vereint. Dies spiegelt sich durch Kooperationen mit regionalen Dienstleiter/innen, Fokus auf fairen Produktionsbedingungen, flexible Arbeitsmodelle, Weiterbildung der Mitarbeitenden und ein respektvolles Miteinander wieder. Zudem ist die Halle E+G mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert.
Weitere Informationen unter HALLE E + G
Nominierungen der 3. Kategorie des ÖIT 2026
Direkt am Wolfgangsee gelegen beeindruckt das scalaria event-resort durch moderne Architektur, historischen Charme und einmaliger Naturkulisse. Über 20.000 m² flexibel gestaltbarer Fläche mit modernster Technik stehen für Tagungen, Kongresse oder exklusive Firmen-Events zur Verfügung. Das scalaria event-resort zieht internationale Unternehmen und Konzerne in die Region Wolfgangsee und schafft Nachfrage außerhalb der Saisonspitzen. Daraus ergeben sich Arbeitsplätze, Investitionen und Multiplikatoreffekte für Gastronomie, Transport, Kultur und Tourismus in der gesamten Destination. Durch zahlreiche Maßnahmen wird in ökologische Nachhaltigkeit investiert. Das gesamte Gebäude des Resorts wird mittels Seewasser-Wärmepumpe und Photovoltaik geheizt und gekühlt. Durch modernste Inszenierungstechnologie, kreative Formate und einen ganzheitlichen Ansatz schafft das scalaria event-resort nicht nur außergewöhnliche Markenerlebnisse, sondern leistet auch einen nachhaltigen Beitrag zur regionalen Wirtschaftsentwicklung.
Näheres unter scalaria event-resort
Das Ferry Porsche Congress Center (FPCC) ist ein modernes, innovatives und wandelbares Kongresshaus inmitten der Alpenstadt Zell am See. Mit seiner modernen Architektur stellt es einen attraktiven Kontrast zur traditionellen Stadtstruktur dar. Modernste und energieeffiziente Technik sowie flexible Raumlösungen stehen für bis zu 1.200 Personen zur Verfügung. Das Ferry Porsche Congress Center stärkt die Wirtschaft durch Partnerschaften in der Region, schafft Ganzjahresbeschäftigung, kooperiert mit regionalen Veranstaltern, Tourismusverbänden und Kulturinitiativen und fördert Akzeptanz sowie Identifikation der Bevölkerung. Das FPCC spricht gezielt Kunden an, die Green-Events suchen und auf erfahrene Zertifizierungspartner zurückgreifen möchten. Zertifiziert mit dem Österreichischen Umweltzeichen verfolgt das Ferry Porsche Congress Center ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept mit Optimierung der Energieeffizienz, regionaler und biologischer Verpflegung und nachhaltiger Mobilität.
Mehr Information auf Ferry Porsche Congress Center
Mit den drei Standorten Congress Innsbruck, Messe Innsbruck und congresspark igls werden bedarfsorientierte Flächen, Hallen und Räume sowie Inhouse-Technik und Services für Kongresse und Tagungen geboten. Die Congress Messe Innsbruck (CMI) ist selbst Veranstalterin von Kongressen und Tagungen, wie zum Beispiel der Weltleitmesse INTERALPIN. CMI stärkt die regionale Wirtschaft und den Wissenschaftsstandort, sichert Arbeitsplätze und trägt zum Qualitätstourismus und zur Wertschöpfung in Bund, Land, Stadt bei. Für Kultur- und Gesellschaftsereignisse ist die Congress Messe Innsbruck ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Tirol. Alle drei Standorte sind mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert. Energieeffizienz durch moderne Gebäudetechnik oder den Einsatz von Geothermie und Photovoltaik stehen dabei neben anderen Maßnahmen im Fokus.
Näheres unter Congress Messe Innsbruck
Das Festspielhaus Bregenz ist ein multifunktionales Kongress- und Veranstaltungszentrum mit 23 flexibel kombinierbaren Räumen mit modernster Veranstaltungstechnik. Die Architektur und Lage direkt am Bodensee schaffen ein unverwechselbares Ambiente. Als Mitinitiator des EU-Projekts micelab:bodensee gestaltet das Festspielhaus die internationale Kongressbranche aktiv mit und ist damit internationaler Impulsgeber. Das Haus versteht sich als Ort des Dialogs und der Teilhabe, stärkt als kultureller wie wirtschaftlicher Treffpunkt soziale Netzwerke und setzt Impulse für eine positive Tourismusgesinnung. Es trägt zur Wertschöpfung und einer ganzjährigen Auslastung bei. Das Festspielhaus Bregenz ist mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert und setzt Maßnahmen in den Bereichen Ökologie und soziale Verantwortung. 70 % des Energiebedarfs werden durch die Nutzung von Seewasser, Wärmepumpen und eigener Stromerzeugung gedeckt. Das Green Catering des Hauses setzt auf Regionalität und Saisonalität.
Weitere Information unter Festspielhaus Bregenz
Das Austria Center Vienna (ACV) bietet auf 5 Ebenen 21 Säle, 134 Meetingräume und 5 Ausstellungshallen. Es ist Österreichs größtes Kongresszentrum und gehört zu den Top-Playern im internationalen Kongresswesen. Das ACV setzt auf Modernisierung, Innovation und Digitalisierung. Mit der polySTAGE, Europas größter beweglicher LED-Installation, werden in der Eingangshalle multimediale Inszenierungen realisiert. Das ACV setzt Impulse für die heimische Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze, stärkt den Wissenschaftsstandort und trägt zur Wertschöpfung in Stadt und Bund bei. Ein Austausch mit der lokalen Bevölkerung und die Zurverfügungstellung von Infrastruktur für Anrainer bestärken eine positive Tourismusgesinnung. Das Austria Center Vienna ist mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet, arbeitet mit regionalen, green zertifizierten Partnern zusammen und forciert bei Teilnehmer/innen eine klimafreundliche, öffentliche Anreise.
Informationen unter Austria Center Vienna
Österreichischer Innovationspreis Tourismus 2024
Thema des ÖIT 2024 waren "Innovative kulinarische Erlebnisse". Im Fokus des 6. ÖIT stand das erfolgreiche Streben von Betrieben und betrieblichen Kooperationen im österreichischen Tourismus, durch gezielte Produktgestaltung und einen entsprechenden Marketingmix tatkräftig dazu beizutragen, Österreich als wichtige Kulinarik-Destination in Europa zu positionieren. Dabei wurden vor allem innovative kulinarische Initiativen, die einen nachhaltigen und netzwerkorientierten Ansatz verfolgen und das kulinarische Erlebnis in den Mittelpunkt stellen, gewürdigt.
In der Kategorie "Einzelbetriebliche Initiativen" gewann "Augora Fermente – Marktplatz der Fermentation" von Augora e.U. (Wien). Die Initiative "Friends and Fools" des Rote Wand Gourmet Hotels (Vorarlberg) wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Der dritte Platz ging an "Gemüse.SUSHI-Fasten" vom Kurhaus Marienkron (Burgenland).
Den Sieg in der Kategorie "Überbetriebliche Kooperationen" holte die Initiative "Genussbotschafter*in Ötztal" von Ötztal Tourismus/Lebensraum Ötztal gemeinsam mit erbe kulturraum sölden und Raiffeisenbanken Bezirk Imst (Tirol). Die "Mostviertler Feldversuche" der Mostviertel Tourismus GmbH (Niederösterreich) holten den zweiten Platz. Den dritten Platz teilen sich die beiden Initiativen "Slow Food Kärnten – Reisen zu den Wurzeln des guten Geschmacks" von Gut.Sauber.Fair. – Vereinigung zur Förderung der Ernährungs- und Esskultur in Kärnten sowie die "Alpine Küche: Eine grenzübergreifende Kulinarik-Initiative" der SalzburgerLand Tourismus GmbH (Salzburg).
Ein Sonderpreis ging an "Die Edelgreisslerei – Bühne des Genusses mit Bildungsauftrag" von Herwig Ertl (Kärnten).
Alle Nominierungen der 1. und 2. Kategorie des ÖIT 2024
Das Kurhaus Marienkron verbindet die Tradition des Fastens mit auch hierzulande sehr populären Sushi-Spezialitäten. Das wachsende Interesse bei 18-29-Jährigen an den positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Fastens gab den Anstoß, für diese Zielgruppe eine zeitgemäße Variante des Fastens zu entwickeln. Beim „Gemüse.SUSHI-Fasten“ werden mittags Gemüse-Sushi und Gemüse-Maki serviert. Anstelle von Fisch werden verschiedene Rüben und Karotten in einer schmackhaften Marinade pochiert und geräuchert. Gemüse und Reis werden regional bezogen. Eine Neuinterpretation, die für ein neues Geschmackserlebnis in der Reduktion sorgt - die gelungene Verbindung von Fasten und Genuss.
Mehr dazu auf www.marienkron.at
Die Edelgreisslerei ist ein Ort, sowohl in der virtuellen wie auch in der realen Welt, der Lebensmittel in den Mittelpunkt stellt – ein Ort, der für den genussvollen Umgang mit der Natur und für ein nachhaltiges und gesundheitsbewusstes Einkaufen steht. Kundinnen und Kunden können besondere Lebensmittel mit Geschichte finden, verkosten und kombinieren und werden motiviert, die nachhaltigen Ansätze zum bewussten Konsum selbst zu leben. Für Produzentinnen und Produzenten ist die Edelgreisslerei die Drehscheibe im Alpe-Adria-Raum. Durch digitale Prozesse von der Bestellung über die Lieferkette bis zum Versand schafft dieser Feinkostladen eine 24-h-Lieferung in ganz Österreich – besonders wichtig bei frischen Lebensmitteln.
Näheres auf www.herwig-ertl.at
Die cook up kitchen steht für Regionalität, Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit, Vielseitigkeit, Bodenständigkeit und die Leidenschaft zum Kochen. Kleinere Erzeugerinnern und Erzeuger, Lieferantinnen und Lieferanten und vor allem Bäuerinnen und Bauern aus der Region werden unterstützt. Viktoria Stranzinger ist die unermüdliche, treibende Kraft hinter diesem Projekt. Um eine entsprechende Qualität gewährleisten zu können, besucht sie die Unternehmen regelmäßig, um sich vor Ort ein Bild über die Lebensumstände der Tiere und die Arbeitsweise im Unternehmen zu machen. Ein großer Teil von Obst und Gemüse wird selbst angepflanzt. Egal ob Kochkurs, Geburtstagsfeier oder Cateringauftrag - für die cook up kitchen stehen die Qualität der Lebensmittel und der schonende Umgang damit im Vordergrund.
Nähere Informationen auf www.cookupkitchen.at sowie www.cookup-event.at
"SeeSushi®" ist ein innovatives Restaurantkonzept, das trotz herausfordernder Zeiten in der Branche beweist, dass man mit Kreativität, neuen Ideen und unermüdlichem Einsatz nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein, sondern auch andere inspirieren und motivieren kann. Das Herzstück von „SeeSushi®“ ist die Verarbeitung von Süßwasserfischen aus Österreich (vor allem aus dem Wolfgangsee und dem Raum Bad Aussee) zu erstklassigem Sushi. Dominik Edlinger und sein Team haben ein Verfahren zum "Fish Aging" entwickelt, das es ermöglicht, größere Mengen an frischem Fisch für die Herstellung von Sushi vorzubereiten. In der SeeSushi School wird das Know-how an Verbraucherinnen und Verbraucher sowie an Kolleginnen und Kollegen weitergegeben. Im Online-Shop werden hochwertige und nachhaltige Produkte rund um das Thema Sushi angeboten.
Mehr Informationen auf https://seesushi.net/
Das Hotel zum Mohren bietet den Gästen das ganze Jahr ein abwechslungsreiches kulinarisches Erlebnis. Während der Regionalwochen werden den Gästen im Herbst besondere Wildspezialitäten aus den heimischen Wäldern und im Frühjahr feinste Spargelgerichte geboten. Beim Gourmet-Table gibt es zusätzlich zum Steak-Menü das eine oder andere Special Cut aus regionaler Landwirtschaft, das im hauseigenen Dry Ager veredelt wird. Am Chef‘s-Table finden sich Gerichte aus regionalen und saisonalen Produkten, kombiniert mit internationaler Küche. Zusätzlich gibt es noch die Starkbierzeit und Special Events wie die Weiße Nacht am Zeillerplatz oder den „Longest Table“, wo 60 Personen an einer Tafel ein 4-Gänge-Menü unter blauem Himmel genießen können.
Mehr dazu auf www.hotel-mohren.at
"Friends and Fools" ist eine Community für Food, Fun & Ideas, die "back to the roots" und gleichzeitig "into the future" geht. Neben gutem Essen, tollem Service, Kunst, Innovation, Nachhaltigkeit wird auch Wissen vermittelt. In der "Friends and Fools Lounge" mit Culinary Lab, Bakery, Charcuterie und Fromagerie wird nach dem ultimativen alpinen Geschmack geforscht und ein "Zero Waste" Konzept verfolgt. Der auf 1500m angelegte Garten liefert nicht nur das Gemüse für das Hotel, sondern auch Erkenntnisse, welche Gemüsesorten auf dieser Seehöhe gut wachsen. Über das ganze Jahr hinweg werden mehrtägige Events mit Vorträgen, Musik, Feldküchen, Masterclasses, Dinners, Wine Tastings angeboten. Damit wurde ein Ort geschaffen, wo gemeinsam geredet, diskutiert, gesungen, gegessen, getrunken und gelernt werden kann – wo Nachhaltigkeit und Regionalität gelebt werden.
Näheres auf https://www.rotewand.com/friends-and-fools/
Bei Augora dreht sich alles um das Thema Fermentation - im Restaurant, in der Produktion, in der Greisslerei und im Schulungsbetrieb. Mit der Fermentation wird eine alte Kulturtechnik wiederbelebt. Alle Speisen werden von Grund auf selbst hergestellt aus besten heimischen Zutaten. Dabei werden auch altes Raritätengemüse wie Kardi, Schwarzkohl, Rüben und Hülsenfrüchte sowie jene Teile des Fleisches, die wenig bekannt sind, wie Secreto, Fricandeau und Zwerchfell verarbeitet. Der Großteil der Fermente wird vor Ort produziert. Neben der kulinarischen Erfahrung im Restaurant werden die Produkte in der angeschlossenen Greisslerei zum Verkauf angeboten. Ein breites Kursangebot ermutigt Menschen, selbst zu fermentieren, selbst zu käsen oder auch ein ganzes Schwein zu zerlegen.
Weitere Informationen auf www.augora.at
Slow Food Kärnten ist ein Zusammenschluss von Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen aus dem Bereich Tourismus, Landwirtschaft, Gastronomie und Bildung. Ziel der Initiative ist die Verankerung, Erhaltung und Weiterentwicklung der regionalen Kulinarik mit regionstypischen Herstellungsmethoden, das Bewahren des kulturellen Erbes, das Schützen der Natur, der Vielfalt und der regionalen Ressourcen. Erreicht wird dies durch zahlreiche Maßnahmen, wie den Slow Food Travel Regionen, Slow Food Dörfern, Slow Food Presidi Produkten, Slow Food Guide, Slow Food Köche, Slow Food Veranstaltungen, Slow Food Akademie. Der Gast soll bei allem die Authentizität bewusst wahrnehmen und wird durch die Teilnahme bei Erlebnisprogrammen auch aktiv in die Herstellung eingebunden.
Mehr dazu auf www.slowfood-kaernten.at
Die "Mostviertler Feldversuche" sind ein Zusammenschluss der Mostviertel Tourismus GmbH mit den besten Köchinnen und Köchen sowie Produzentinnen und Produzenten, Winzerinnen und Winzern des Mostviertels. Im Rahmen von kulinarischen Veranstaltungen werden die regionalen Produkte des Mostviertels auf experimentelle und innovative Art und Weise auf die Teller und ins Glas gebracht - und dies an außergewöhnlichen Plätzen wie im Birnengarten oder auf einer Burg. Die Gäste werden aktiv in das Geschehen eingebunden, dürfen sammeln, pflücken, schneiden, schmecken und riechen. Darüber hinaus gibt es Kooperationen mit innovativen Manufakturen und Produzentinnen und Produzenten. Es werden ausschließlich Hauptprodukte aus dem Mostviertel verwendet (Fleisch, Wild, Fisch, Gemüse, Käse, ...).
Infos auf www.feldversuche.at sowie auf www.mostviertel.at
Das "Brausilvester" ist eine Initiative der KultiWirte, welche eine mittelalterliche Tradition wieder aufgreift. Das Brauchtum stammt aus Zeiten, in denen es mangels fehlender Kühlsysteme noch nicht möglich war, ganzjährig Bier zu brauen. Erst Anfang Oktober konnte die Bierproduktion mit Hopfen und Getreide aus der frischen Ernte wieder bedenkenlos aufgenommen werden. Die "KultiWirte" nutzen das "Brausilvester", um dieses Brauchtum wieder aufleben zu lassen und verfeinern ab Anfang Oktober für 4-5 Wochen ihre Speisekarte mit bierigen Spezialitäten. Zusätzlich wurde von den "KultiWirten" gemeinsam mit der Brau Union ein eigenes Bier eingebraut, welches ab der Auftaktveranstaltung auch ausgeschenkt wird.
Information dazu auf www.kultiwirte.at
Die Initiative „Alpine Küche“ dient dem Erhalt des kulinarischen Erbes der Alpen sowie der Entwicklung von attraktiven Erlebnissen und touristischen Angeboten in der Gastronomie im Salzburger Land. Ziel ist es, lokale und regionale (Wirtschafts-)Kreisläufe zu fördern und die "Alpine Küche" als kulinarische Stilrichtung zu verankern und weiterzuentwickeln. Den Auftakt zur Initiative bildete die Erarbeitung eines gemeinsamen Manifests, das im intensiven Austausch mit allen Akteuren, relevanten Organisationen und Institutionen sowie den führenden Köchinnen und Köchen sowie Produzentinnen und Produzenten des Salzburger Landes entwickelt wurde: die "Quintessenz". Diese besteht aus zehn Grundsätzen, die unter anderem den Erhalt des alpinen Lebensraums, die Nutzung heimischer Ressourcen, das Bekenntnis zu Bio, Saisonalität, Regionalität und Haltbarmachung und das Erlebbar- und Spürbarmachen der "Alpinen Küche" für Gäste umfassen.
Weitere Informationen auf www.alpine-kueche.com
Die Initiative "Genussbotschafter*in Ötztal" bringt seit 2019 Lehrlinge und seit 2021 auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus in enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzentinnen und Produzenten des Ötztals. In drei Ausbildungsmodulen arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Seite an Seite mit lokalen Produzentinnen und Produzenten, lernen regionale/saisonale Produkte kennen und verarbeiten diese mit Coaches der Tiroler Genussakademie zu innovativen kulinarischen Spezialitäten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbinden sich durch diese persönlichen Begegnungen mit dem Tal, seinen Ressourcen und Produkten und werden für Fragestellungen der Ökologie und Nachhaltigkeit sensibilisiert. Der intensive Austausch zwischen verschiedenen Partnern wie Ötztaler Produzentinnen und Produzenten, Gastronomie und Tourismus, Kultur- und Naturschutzorganisationen im Tal, Ausbildungsinstitutionen etc. stärkt und fördert regionale und nachhaltige Netzwerke. Nach Abschluss aller Module erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Titel "Genussbotschafter*in Ötztal".
Näheres auf www.oetztal-genussbotschafter.at
"Into the wold" ist eine mehrtägige Fahrradveranstaltung im Bregenzerwald (dem "wold"). Unter dem Motto "Gravel & Genuss" geht es insbesondere um kulinarische Erlebnisse im Setting einer Sportveranstaltung. Ende Juni/Anfang Juli jeden Jahres findet das Rad-Event für vier Tage in Mellau statt. Dabei kommen rund 300 Menschen zusammen, die die Region auf ihren Gravelbikes entdecken. Im Gegensatz zu anderen Fahrradveranstaltungen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei "into the wold" allerdings keine Sportnahrung, sondern werden mit einzigartigen kulinarischen Köstlichkeiten von heimischen Spitzenköchinnen und -köchen unter der Verwendung von lokalen und saisonalen Zutaten verpflegt. Dabei wird besonders darauf geachtet, die kooperierenden Betriebe entsprechend zu präsentieren, um einen Mehrwert abseits des Festivals zu generieren.
Informationen auf www.intothewold.at bzw. www.buero-balanka.at
Der Österreichische Innovationspreis Tourismus 2022 wurde aufgrund der Coronapandemie ausgesetzt.
Österreichischer Innovationspreis Tourismus 2020
Thema: "Innovative Erfolgsbeispiele in Akquise, Entwicklung und Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter"
Sieger und Siegerinnen des ÖIT 2020
Kategorie 1
1. Platz: ICH bei IPP – das Mitgastgeber-Programm der IPP HOTELS (Niederösterreich)
2. Platz: The Harmonie Vienna - die Kunst der Stadthotellerie - Art.Boutique.Unique (Wien)
3. Platz: Mitarbeiterphilosophie 2.0 der Dachsteinkönig Hotel GmbH (Oberösterreich)
Kategorie 2
1. Platz: Ausgezeichnete Lehrbetriebe im Tourismus (ALB) der Qualifizierungsagentur Oststeiermark GmbH (Steiermark)
2. Platz: Servus Vorarlberg! der Montafon Tourismus GmbH (Vorarlberg)
3. Platz: Team4U Zell am See-Kaprun der Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH (Salzburg)
Österreichischer Innovationspreis Tourismus 2018
Thema: "Innovative touristische Produkte und Angebotspakete, die einen nachhaltigen Mobilitätsaspekt einschließen"
Sieger und Siegerinnen des ÖIT 2018
Kategorie 1
1. Platz: wegfinder - die Informations- und Buchungsplattform für öffentlichen und individuellen Verkehr von Tür zu Tür (Wien)
2. Platz: Mobilitätskonzept zur IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft (Salzburg)
3. Platz: Gipfelbad anno dazumal (Steiermark)
Kategorie 2
1. Platz: Touristische Mobilitätszentrale Kärnten (Bahnhofsshuttle Kärnten) (Kärnten)
2. Platz: Nationalpark Sommercard MOBIL (Salzburg)
3. Platz: ex aequo: Gästekarte ist gleich Fahrkarte (Tirol) und Freie Fahrt im Ötztal (Tirol)
Österreichischer Innovationspreis Tourismus 2016
Thema: "Innovative Inszenierung der Ressource Wasser"
Sieger und Siegerinnen des ÖIT 2016
Kategorie 1
1. Platz: Blaues Wunder/Hexenwasser (Tirol)
2. Platz: AusZeit – Das Sauna-Bergdorf & Tropicana – die Cabrio-Therme (Oberösterreich)
3. Platz: Die Vulkania-Heilquelle im Rogner Bad Blumau (Steiermark)
Kategorie 2
1. Platz: Gesundheitsurlaub für Allergiker und Asthmatiker (Salzburg)
2. Platz: Erlebnispark Hög (Tirol)
3. Platz: Fangfrisch – die Tradition des Netzfischens (Kärnten)
Österreichischer Innovationspreis Tourismus 2014
Thema: "Innovative, buchbare, kulturtouristischen Angebote"
Sieger und Siegerinnen des ÖIT 2014
Kategorie 1
1. Platz: Haus des Staunens (Kärnten)
2. Platz: IsaOpera/Kammeroper Schönbrunn (Wien)
3. Platz: Verstörungen-Ein Fest für Thomas Bernhard (Salzburg)
Kategorie 2
1. Platz: Storchenhaus (Burgenland)
2. Platz: Weinweg Langenlois/Gartenweg Schiltern (Niederösterreich)
3. Platz: Avantgarde-Alm (Kärnten)
Österreichischer Innovationspreis Tourismus 2012
Thema: "Innovative, buchbare Produkte/Angebote der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft"
Sieger und Siegerinnen des ÖIT 2012
Kategorie 1
1. Platz: Naturhautnah - Bauernhof begreifen (Vorarlberg)
2. Platz: AREA 47 – The Ultimate Outdoor Playground (Tirol)
3. Platz: Kletter- und Erlebnispark Riegersburg (Steiermark)
Kategorie 2
1. Platz: Naturerlebnis Kärnten – Magische Momente (Kärnten)
2. Platz: Via Culinaria 4 Kids (Salzburg)
3. Platz: SmartGuide Wien Innere Stadt (Wien)
Leuchtturmprojekte
Bei der Förderung innovativer Angebote ist es wesentlich, Projektinitiativen bereits in der Anfangsphase zu unterstützen. Daher fördert das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft Vorhaben, die die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung kreativer und buchungsrelevanter innovativer Angebote durch KMU der Tourismus- und Freizeitwirtschaft (innovative Einzelprojekte) und durch überbetriebliche Kooperationen entlang der touristischen Wertschöpfungskette in einer Tourismusdestination (innovative Kooperationsprojekte) zum Inhalt haben. Genauere Informationen zu den Leuchtturmprojekten finden Sie unter Förderungen.