Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer: „Made in Europe“ als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Souveränität

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher
 
Foto: BMWET/Albert
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher im Gespräch
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher im Gespräch
 
Foto: BMWET/Albert

Wirtschaftlicher Austausch, enger Warenverkehr und die strategische Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Österreich und Südtirol standen im Mittelpunkt des Treffens von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher in Bozen. Ein gemeinsames Anliegen: eine starke europäische Industrie, resiliente Wertschöpfungsketten, eine verlässliche Energieversorgung und ein klares Bekenntnis zu "Made in Europe".

"Österreich und Südtirol sind wirtschaftlich, historisch und mental eng verbunden. Gerade deshalb tragen wir gemeinsam Verantwortung für eine starke europäische Industrie und für faire Wettbewerbsbedingungen", betonte Hattmannsdorfer zum Auftakt des Treffens.

"Made in Europe" als Leitprinzip für öffentliche Mittel

Hattmannsdorfer unterstrich, dass Europas Wettbewerbsfähigkeit nur dann nachhaltig gesichert werden könne, wenn öffentliche Aufträge, Förderungen und Investitionen konsequent an europäische Wertschöpfung geknüpft werden.

"Wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen, müssen wir europäische Stärken gezielt ausbauen und Abhängigkeiten von Drittstaaten reduzieren. Deshalb muss 'Made in Europe' Leitprinzip bei öffentlichen Aufträgen und EU-Förderungen werden. Wer von europäischen Steuergeldern profitiert, muss in Europa produzieren, Arbeitsplätze schaffen und industrielle Kompetenz sichern", so Hattmannsdorfer.

Während andere Wirtschaftsmächte – allen voran die USA mit einer klaren "America first"-Strategie – ihre Schlüsselindustrien aktiv schützen, müsse Europa seine industriepolitischen Instrumente entschlossener nutzen.

"Der Austausch hat gezeigt, wie eng viele wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen miteinander verbunden sind. Südtirol kann hier eine wichtige Brückenfunktion einnehmen. Entscheidend ist, dass wir bei Themen wie Energiewende und Verkehr im Gespräch bleiben und gemeinsame Lösungen weiterentwickeln", so Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Österreich und Südtirol: Gemeinsame Mentalität, gemeinsame Verantwortung

Österreich und Südtirol verbinde nicht nur eine enge wirtschaftliche Verflechtung, sondern auch eine ähnliche Mentalität: Fleiß, Qualitätsanspruch und internationale Ausrichtung.

"Wie tragfähig diese Partnerschaft ist, zeigt sich ganz konkret in den Handelszahlen: Südtirol ist ein zentraler Handelspartner Österreichs. Rund zehn Prozent der österreichischen Exporte gehen nach Südtirol, jeder zehnte Export-Euro wird hier verdient. Gleichzeitig entscheiden sich viele österreichische Unternehmen bewusst dafür, ihre italienischen Niederlassungen in Südtirol anzusiedeln und regionale Wertschöpfung aufzubauen", so Hattmannsdorfer.

Zahlen und Fakten zum Warenverkehr 2024

  • Gesamtexport: 7.440 Mio. Euro (+3,2 %)
  • Gesamtimport: 6.728 Mio. Euro (-5,1 %)
  • Export nach Österreich: 779,1 Mio. Euro (-5,4 %)
  • Import aus Österreich: 1.271,86 Mio. Euro (-12,7 %)

Wichtigste Exportmärkte Südtirols sind Deutschland (ca. 32 %) und Österreich (ca. 9,5 %). Zu den wichtigsten Exportgütern zählen land- und forstwirtschaftliche Produkte – insbesondere Äpfel – sowie Maschinen, Traktoren und Transportfahrzeuge.

Kontakt:

Presseabteilung: presseabteilung@wirtschaftsministerium.at