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Gemeinsam Zukunft Produzieren - Industriestrategie Österreich 2035

"Unsere Industrie ist das Rückgrat von Wohlstand und Arbeitsplätzen, steht aber unter massivem Wettbewerbsdruck. Mit der Industriestrategie setzen wir erstmals eine klare Richtung und wollen langfristigen Aufschwung: Wir stoppen die Deindustrialisierung und starten die Neu-Industrialisierung Österreichs. Mit 114 konkreten Maßnahmen, klaren Schlüsseltechnologien und messbarer Umsetzung stärken wir Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit – und bekennen uns unmissverständlich zum Produktionsstandort Österreich," so Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

"Mit der Industriestrategie verfolgen wir ganz konkrete Ziele: die klare Definition von Schlüsseltechnologien und Stärkefeldern zur Stärkung des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Österreich, eine 'Just Transition', die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und das Vorantreiben unserer Klimaziele. Damit legen wir eine Vision bis 2035 vor und geben Planungs- und Investitionssicherheit," so Innovations- und Infrastrukturminister Peter Hanke.

"Weniger Bürokratie heißt mehr Zeit für Wertschöpfung. Wir räumen Hürden aus dem Weg, vereinfachen Verfahren und reduzieren unnötige Lasten – damit Unternehmerinnen und Unternehmer schneller investieren können und Beschäftigung in Österreich gesichert wird: Der Aktenordner darf nicht zum Sargnagel der Industrieproduktivität werden," so Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn.

Sechs messbare Ziele

Für internationale Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit entwickelt die Industriestrategie 2035 sechs Ziele. Unser Anspruch ist es Österreich bis 2035 in die TOP-10 der OECD-Länder bei der Industrieproduktion (Industrial Production Index) zu bringen.

  1. Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
  2. Weiterentwicklung wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit in und mit Europa
  3. Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft
  4. Ausbau wirtschaftlicher Resilienz
  5. Stärkung nachhaltiger und zirkulärer Produktion
  6. Entwicklung des Fachkräftepotenzials

Neun Schlüsseltechnologien und Stärkefelder

Es werden erstmals neun Schlüsseltechnologien und Stärkefelder definiert (siehe Grafik). Für gezielte Investitionen in diese Technologien wird ein Förderbudget von rund 2,6 Milliarden bereitgestellt.

Schlüsseltechnologien zur Industriestrategie
Foto: BMWET

114 Maßnahmen aufgeteilt auf sieben Handlungsfelder

  1. Forschung, Technologie & Innovation
  2. Energie
  3. Bildung, Fachkräfte & Arbeitsmarkt
  4. Kreislaufwirtschaft, Bioökonomie & Transformation
  5. Infrastruktur, Mobilität & wirtschaftliche Resilienz
  6. Europa & geopolitische Herausforderungen
  7. Entbürokratisierung & Finanzierung

Monitoring & Evaluierung

Das Monitoring der Industriestrategie 2035 erfolgt entlang der sechs definierten strategischen Ziele auf Basis ausgewählter Leistungskennzahlen, welche einem fortlaufenden Review-Prozess unterliegen.

  • Der Produktivitätsrat wird seinen jährlichen Produktivitätsbericht um ein Wettbewerbsfähigkeitsradar erweitern und die Fortschritte messen sowie allfällige Empfehlungen abgeben.
  • Eine neue Task Force Industrie, (BMWET, BMIMI, BMEIA, Sozialpartnern, Industriellenvereinigung, Experten) bewertet die jährlichen Ergebnisse.
  • Jährlicher Bericht der Bundesregierung zur Umsetzung der Industriestrategie.

Der Weg zur Industriestrategie 2035

Die vorliegende Industriestrategie wurde in einem breiten, partizipativen Stakeholder-Prozess unter der Leitung der Plattform Industrie 4.0 erarbeitet. Aktiv eingebunden waren die Sozialpartner (Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ), die Bundesarbeitskammer (BAK) und der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB), die Industriellenvereinigung (IV), zahlreiche Agenturen (Austria Business Agency (ABA), Austrian Institute of Technology (AIT), Austria Wirtschaftsservice (aws), Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG), Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) & die Standortagenturen der Bundesländer) sowie viele Fachexpertinnen und -experten. "Sounding Boards" ermöglichten es, unterschiedlichste Perspektiven und Interessen (Unternehmen, Beschäftigte, Wissenschaft) zu reflektieren und zu verarbeiten. Darüber hinaus wurden wissenschaftliche Studien sowie weitergehende Analysen in die Erstellung einbezogen. Die Steuerungsgruppe im Rahmen des Strategieprozesses wurde von den Bundesministern Wolfgang Hattmannsdorfer (BMWET) und Peter Hanke (BMIMI) sowie von Staatssekretär Sepp Schellhorn (BMEIA) geleitet.

Hier geht es zur Industriestrategie 2035.

Kontakt:

Presseabteilung: presseabteilung@wirtschaftsministerium.at